Albert Speer, © AS&P - Albert Speer & Partner GmbH, Foto: Jens Braune

Albert Speer (Juryvorsitz)

studierte Architektur an der TH München und arbeitete danach in verschiedenen internationalen Büros, bis er 1964 sein eigenes Büro gründete. Seit 1960 ist er Mitglied des BDA, seit 1970 der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung und seit 2008 des Kuratoriums Nationale Stadtentwicklungspolitik. 1972 wurde er an den Lehrstuhl für Stadt- und Regionalplanung an der Universität Kaiserslautern berufen, wo er bis 1997 tätig war. Er entwickelte zahlreiche Projekte für die Stadt Frankfurt am Main, unter anderem das Entwicklungskonzept für das Museumsufer, den Leitplan für die Innenstadt sowie den Leitplan und das Hochhauskonzept für die Entwicklungsachse Mainzer Landstraße. National und international realisierte er zahlreiche Großprojekte, unter anderem in China und Nigeria.

Richard Hassel

Richard Hassel

wurde 1966 in Perth, Australien, geboren und erwarb 1989 sein Diplom an der University of Western Australia. 2002 wurde ihm der Master an der RMIT University in Melbourne verliehen. Von 1989 bis 1993 arbeitete er bei Kerry Hill Architects in Singapur. 1994 gründete er dann gemeinsam mit Wong Mun Summ das Büro WOHA in Singapur. Es erhielt bislang zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem 2011 den RIBA-Lubetkin-Preis für The Met in Bangkok, drei RIBA International Awards und vier Auszeichnungen beim World Architecture Festival, sowie den Internationalen Hochhaus Preis 2010.

Catherine Slessor

Catherine Slessor

ist verantwortliche Redakteurin der Architectural Review. Als Architektur-Redakteurin, -Kritikerin und -Autorin hat sie für internationale Architektur- und Designmagazine geschrieben, darunter Architectural Record (USA), Arquitectura Viva (Spanien), Arkitektur (Schweden), De Architect (Niederlande) und Bauwelt (Deutschland); zu ihren Publikationen gehören Eco Tech und Concrete Regionalism. Sie hat in verschiedenen Ländern gelehrt, war Gastkritikerin an der Universität von Edinburgh und der Oxford Brookes University und hat dreimal die Auszeichung der »International Building Press« für den Architekturjournalisten des Jahres gewonnen.

Carol Willis

Carol Willis

ist Gründerin, Direktorin und Kuratorin des Skyscaper Museums in New York City und ist außerordentliche Professorin für Stadtforschung an der Columbia University. Sie ist Architektur- und Stadthistorikerin und die Autorin von Form Follows Finance: Skyscrapers and Skylines in New York and Chicago, das einen AIA Book Award erhielt und von der Urban History Association das »Beste Buch über Nordamerikanischen Urbanismus, 1995« genannt wurde. Der Kritiker Herbert Muschamp hat Carol Willis in der New York Times gerühmt als »die brillante und energische Frau, die das Skyscraper Museum 1996 aus nichts als ihrer Vorstellungskraft, ihrer Passion für New Yorker Architektur und ihren Glauben in die Bedeutung von Geschichte und den Wert des öffentlichen Raums geschaffen hat«.

Sirgurdur Gunnarsson

Sigurdur Gunnarsson

wurde 1968 in Reykjavik, Island geboren. Er studierte Hochbau in Reykjavik und Darmstadt. 1998 promovierte er in Darmstadt. In Deutschland arbeitete er bei Werner Sobek Engineers in Stuttgart und war Gründer und Geschäftsführer von osd – office for structural design in Frankfurt. 2006 trat er Almenna Consulting Engineers in Island bei, wo er bis 2010 Partner war. Heute arbeitet er im Bereich Design und Entwicklung bei Reinertsen Engineering in Oslo, Norwegen. Von 2002 bis 2009 war er zudem Gastprofessor der Architekturklasse an der Staedelschule, 2006 bis 2011 Lehrbeauftragter an der Icelandic Academy of the Arts und seit 2012 ist er Professor an der Bergen School of Architecture.

Prof. Felix Semmelroth

Prof. Dr. Felix Semmelroth

geb. 1949 in Kassel; Studium der Anglistik, Politikwissenschaft und Soziologie; 1977 Promotion zum Dr. phil. 1978–1981 Lehrbeauftragter an der Universität Bremen für Englische Literaturwissenschaft; parallel bis 1985 Dozent für Soziologie am Evangelischen Lutherstift in Falkenburg; 1985–1989 wissenschaftlicher Mitarbeiter für Anglistik an der TU Darmstadt, seit 1997 dort Honorarprofessor. Ab 1989 Referent für Literatur und Allgemeine Kulturangelegenheiten im Frankfurter Kulturamt; dann Referent und ab 1999 Leiter des Büros der Oberbürgermeisterin; seit Juli 2006 Kulturdezernent der Stadt Frankfurt am Main.

Thomas Scmengler

Thomas Schmengler

geb. 1956; 18 Jahre Tätigkeit bei Jones Lang LaSalle, zuletzt als Leiter des Investmentgeschäftes Deutschland. Danach Geschäftsführer bei der KIZ Projektentwicklung GmbH in Bad Soden-Salmünster. Seit 1. September 2008 Geschäftsführer bei der Deka Immobilien GmbH.

Peter Cachola Schmal

Peter Cachola Schmal

ist Architekt und seit 2000 am Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt tätig. Er kuratierte viel beachtete Ausstellungen wie »digital real«, die erste Show über digital geplante und realisierte Bauten der »Blobmeister« oder »Licht und Schatten in der Architektur«; zudem Werkausstellungen von Schlaich Bergermann und Partner bis UNStudio und Wettbewerbsdokumentationen wie zum EZB Neubau oder den Frankfurter Terminal 3. Er arbeitet als Architekturkritiker und -publizist und ist seit 2006 der Leitende Direktor des DAM.

Annette Bögle

Annette Bögle (Stellvertretendes Jurymitglied)

studierte Bauingenieurwesen an der Universität Stuttgart, wo sie auch bei Prof. Dr.-Ing. Jörg Schlaich promovierte. 1994 bis 1995 war sie bei Boll und Partner als Ingenieurin tätig, danach bis 2001 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Konstruktion und Entwurf II an der Universität Stuttgart. Sie war die Kuratorin der Ausstellung »leicht weit – Light Structures« im DAM, Frankfurt am Main, und arbeitete von 2004 bis 2011 als Wissenschaftliche Assistentin an der TU Berlin. Seit 2011 ist sie Professorin für Entwurf und Analyse von Tragwerken an der HafenCity Universität Hamburg.

Johann Eisele

Johann Eisele (Stellvertretendes Jurymitglied)

studierte Bauingenieurwesen von 1970 bis 71 und danach bis 1978 Architektur an der Technischen Hochschule Darmstadt. Von 1979 bis 84 war er dort als Wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig und wurde 1990 zum Professor berufen. Von 2004 bis 2008 war er Dozent an der »European Business School« (ebs) und seitdem lehrt er an der Universität Regensburg (IREBS). 1979 gründete er das Büro »Eisele + Fritz« und 2006 das Büro »EISELE STANIEK+«. Er nahm an vielen nationalen und internationalen Wettbewerben Teil, u.a. gewann er 1996 den 1. Preis für das Umwelttechnologiezentrum Berlin, 2004 den 3. Preis bei dem weltweiten Wettbewerb für die Europäische Zentralbank Frankfurt am Main und 2005 den 1. Preis für das Shopping Center Ankara.

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